Soziale Inklusion: Eine Gesellschaft ohne Barrieren in Belgien aufbauen
Das ist das Fundament unseres Handelns. Bei Cœur Historique achten wir darauf, dass Alter, materielle Schwierigkeiten oder Situationen der Verletzlichkeit nicht zu Isolation führen. Unser Verständnis von gegenseitiger Hilfe zeigt sich in konkreter Präsenz: jeder Person ermöglichen, ihren Platz zu finden und aktiv am gemeinschaftlichen Leben teilzuhaben.
Wir spüren jeden Tag die Auswirkungen manchmal unsichtbarer alltäglicher Hindernisse – sei es der Verzicht auf medizinische Versorgung mangels Mobilität oder ein erzwungener Rückzug. Um diese Einsamkeit zu durchbrechen, hat für uns die Erleichterung von Wegen und des Zugangs zu Grundbedürfnissen Priorität, insbesondere dank der Begleitung durch unser Soziales Taxi in Lüttich.
Soziale Innovation: Moderne Werkzeuge im Dienste des Ehrenamts
Unsere Organisation ist stets bestrebt, die traditionellen Methoden der gegenseitigen Hilfe zu erneuern. Wir sind überzeugt, dass sich die Vereinslandschaft die heutigen logistischen und kommunikativen Ressourcen aneignen muss, um die Reichweite und Wirksamkeit der Maßnahmen vor Ort zu steigern.
Wir bündeln unsere Kräfte mit lokalen Partnern, um ein solidarisches Austauschnetzwerk aufzubauen. Durch die Optimierung unserer Wiederverwendungsprojekte und die Nutzung von Netzwerken zur gemeinsamen Nutzung von Material sichern wir neue personelle und materielle Mittel. Unser Ziel bleibt unverändert: sicherzustellen, dass jede gewonnene Ressource unmittelbar den Menschen zugutekommt, die wir in der Provinz Lüttich begleiten.
Geselligkeit: Bürgerbegegnungen und der Kampf gegen Einsamkeit
Isolation trifft junge Erwachsene ebenso hart wie ältere Menschen im Herzen unserer Stadtviertel. Bei Cœur Historique sind wir der Ansicht, dass der Zugang zu Mahlzeiten und Unterkunft von echten Momenten des Austauschs begleitet sein muss. Die Einbindung der Bewohner ist der wesentliche Motor dieses Gemeinschaftsprojekts.
Über die logistische Unterstützung hinaus kümmern wir uns um die menschliche Verbindung. Unsere Nachbarschaftstreffen und gemeinsamen Mahlzeiten werden organisiert, um eine warmherzige Atmosphäre zu schaffen. Es sind Momente des Zuhörens, ohne Unterschied der Herkunft, bei denen jeder Mensch einfach und mit Wohlwollen in unserer Gemeinschaft aufgenommen wird.
Wissenstransfer: Einander helfen, um die Eigenständigkeit jedes Einzelnen zu fördern
Unser Ziel ist es nicht, passive Hilfe zu etablieren, sondern Dynamiken persönlicher Emanzipation zu fördern. Das Handeln des Vereins geht über die unmittelbare Notlage hinaus: Wir vermitteln Schlüssel, damit jeder Mensch seinen eigenen Weg gelassen gestalten kann.
Wir teilen gerne unser praktisches Know-how, unsere Fähigkeiten in Lernwerkstätten und unsere Werkzeuge, um neue Perspektiven für jene zu eröffnen, die diesen Bedarf äußern. In diesem Sinne unterstützen wir Studierende, die mit materieller Notlage konfrontiert sind, begleiten wir Wege der beruflichen Wiedereingliederung und stellen wir unsere Erfahrung anderen kleinen Vereinen in Wallonien zur Verfügung.